Staatlich geführtes Schienennetz

[Aktuelle Fassung der Initiative]

Aufruf: Ich suche Mitstreiterinnen? Expertinnen? Prüfer*innen
Kontaktart: Kommentar unter Beitrag
Inhaltliche Diskussion erwünscht?: Ja
Eine Initiative von: Artemis Wind
Bearbeitungsstatus: Idee / Entwurf
Redaktionsschluss: Bei einer sinnvollen Lösung

Einleitung:
Die Bahn ist ein entscheidender, vielleicht sogar der entscheidende Faktor für die Verkehrswände. So wird sie allerdings nicht behandelt. Während auf der einen Seite autofreie Städte gefordert werden, verkommt auf der anderen Seite das Schienennetz und wird nicht so ausgebaut, wie die Bedürfnisse es eigentlich erfordern.

Problembeschreibung:
Ein großes Problem liegt in der Finanzierung. 1994 wurden die ost- und westdeutsche Bahn zum Unternehmen Deutsche Bahn AG fusioniert und teilprivatisiert: Die DB ist seitdem zwar ein privates Unternehmen, ging aber nie an die Börse, sondern blieb in Staatshand (Börsengang scheiterte 2007 an Finanzkriese). Trotzdem fehlt es an einer Förderung, wie dies beim Autobahnnetz der Fall ist, das vollständig staatsgeführt ist und deutlich mehr Zuwendungen erhält, obwohl die Zukunft eigentlich vom Auto wegführen soll. Diese Lage ist überhaupt nicht im Sinne der Verkehrswende.

Forderungen
Das Schienennetz sollte staatlich geführt werden, wie es auch bei Autobahnen der Fall ist. Dadurch könnte die Infrastruktur durch Steuergelder zum allgemeinen Nutzen geführt werden.
Autobahnen belegen, dass eine Infrastruktur in Staatlicher Hand gut funktioniert.
Die Verstaatlichung der Schiene kann somit ein erster Schritt sein, um den Bahnverkehr gegenüber dem Autoverkehr konkurenzfähig zu machen und die Verkehrswende zu meistern.

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