Das BGE als Neustart fĂŒr die Gesellschaft

diese Kausalkette ist aber nur scheinbar richtig.

Habe ich was gelihen, muss ich zurĂŒckzahlen + Gratifikation fĂŒr die so hilfreiche Kofinanzierung.
Ist das Produkt, ersonnene Dienstleistung - die Idee eben - gut, so kann sich das schnell amortisieren.
Aber mit dem Prototyp ist es nicht getan. nach einer Kleinserie als Testprodukt steigt die Nachfrage und man/freau muss anbauen um diese zu befriedigen.
Ja. Dazu brauchtÂŽs wieder Geld - meist definitiv Fremdgeld. Dieser Wachstum (-Phase) ist eigentlich natĂŒrlich und gesund. Es geht um Bedienen eines Marktes mit einem Produkt, dass auf irgendeine weise Leben und Arbeiten erleichtert und eben gefragt ist. In diesem Wachstum sehe ich erstmal nichts, aber auch gar nichts Verwerfliches.
Ganz andere Sache dagegen ist das Monopolbildung - wofĂŒr aber Kartellrecht geschmiedet wurde.
(Frage der Ausgestatung, der Auslegung)
Und ganz andere Sach ist, woher stammt das geliehene Geld?, Mafia?, Bank (;- ) )? Priv. Investoren?

Hier ist unumgÀnglich zu differenzieren. Daher meine Separation auf Real- u. Finanzwirtschaft.
Pauschale ÂŽVerteufelung des ZinsesÂŽ ist mir zu kurz gedacht.

edit I:
Der Wunsch, sich mitells Mittel, Vorrichtungen - und oder eben dem universell eisetzbarem Geld, das Leben zu erleichtern, ist zu tiefst menschlich. Und so lange wie wir nicht die mentale IntegritÀt von
Kpt. Kirk erreicht haben wird es wesentliche Rolle in der Politik spielen.

Die Frage fĂŒr mich lautet daher zunĂ€chst, muss man/frau sich vor lauter Gratifikationen RokockoperĂŒcke auf den Kopf setzen und Pfauenfeder in den Hintern?

Das ist aber primÀr eine moralische und nicht systemische Frage.

edit II:
und nichts spricht dagegen - eigentlich viel dafĂŒr - ÂŽMicrosystemeÂŽ innerhalb eine pluralistischen Gesellschaft als ÂŽLaboreÂŽ zu betreiben, als Keimzellen, als Beispiele fĂŒrÂŽs ÂŽgute LebenÂŽ.
Das ist lebendige Vielfalt! Vitaler Wettbewerb der Ideen.
Ism-includiert ist mir klaustrophobisch.

Und auch das spricht fĂŒr BGE.

Das ist auch nicht so leicht zu durchschauen, und es geht hier auch nicht um verwerflich (was eine moralische Dimension hat) sondern um schĂ€dlich, fĂŒr die Volkswirtschaft, fĂŒr die Umwelt, fĂŒr die Menschen.
Das wird aber erst verstehbar, wenn man nicht eine einzelne Firma betrachtet sondern die gesamte Volkswirtschaft. Es ist nĂ€mlich so, dass das Geld, das einige ĂŒbrig haben, die es eben gar nicht mehr sinnvoll und auch nicht mehr unsinnig ausgeben können in der Wirtschaft als Antriebsmittel dringend gebraucht wird. Und daher muss sein Umlauf gesichert werden, dies geschieht derzeit mittels Zins.

Daraus folgt: Dieses Geld muss eine profitable Anlagemöglichkeit finden, wenn es nicht der Wirtschaft entzogen werden soll, mit verheerenden Folgen (Deflation, siehe Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren). Letztlich sehen wir gerade jetzt, wie unentbehrlich es ist, dass das Geld durch die Wirtschaft fließt. Es ist kein cent weniger vorhanden als vor der Corona-Krise und trotzdem sind tausende von wirtschaftlichen Existenzen bedroht, und das nur weil das Geld nicht mehr fließt (in diesem Fall weil es schlicht nicht mehr fließen darf)

Und daher muss es profitable, sprich wachsende Wirtschaftszweige geben, egal wie klar uns allen ist dass es mit dem Wachstum nicht ewig weiter gehen kann (wohl gemerkt: Es geht hier um das Wachstum der Gesamtwirtschaft, nicht um eine einzelne Firma deren Wachstum nicht problematisch wÀre)

Dieses Wachstum erfolgt zum Teil dadurch, dass Bereiche, die bisher nicht in die Geldwirtschaft einbezogen waren zu Waren gemacht werden: WĂ€lder, Gene, Gesundheit, Kinderbetreuung


Das ist der Kern des Kapitalismus. Zinsverbote sind natĂŒrlich Quatsch, dann fließt das Geld nicht mehr und davon hat auch niemand was. Eine Möglichkeit ist, die ÜberhĂ€nge an Vermögen durch Besteuerung oder WĂ€hrungschnitte o.Ă€ wieder zurecht zu stutzen (denn je höher die Vermögen, desto mehr Geld muss zurĂŒck in den Kreislauf gelockt werden), eine andere, dauerhaftere Lösung wĂ€re es, das Geld mit einem Umlaufimpuls zu versehen der diese unsinnige AnhĂ€ufung gar nicht mehr zulĂ€sst.

Damit wĂŒrde freies Unternehmertum ĂŒberhaupt nicht behindert, eher im Gegenteil, und auch genossenschaftliches Wirtschaften wĂŒrde wohl eher begĂŒnstigt. Leistungslose Einkommen aus Kapital (deren Bezieher sich derzeit gerne als „LeistungstrĂ€ger der Gesellschaft“ bezeichnen) gĂ€be es aber nicht mehr.

Siehe dazu mein Vortrag hier: https://marktplatz.dib.de/t/einladungen-des-tk-demokratie/33994

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hat aber mit mangelden Regularier zu tun.

muss nicht. Man/frau kann sonst was damit anfangen - sinnvolles hoffentlich.
Nur weil die meisten diesem Trott folgen - weil erlaubt - ist das kein Gesetz.
Der ÂŽHomo EconomicusÂŽ ist selbst als finaanzwirtsch. Modell eh ein Fachidiot mit minderentwickelten sonstigen Interessen.

Ja. In welchen Grenzen?

Ja. Bis zu gewissen Grenzen!

Als die Sache mit ÂŽCradle to CradleÂŽ aufkamm, machten die Macher ein Video, wo sie voll kĂ€tzerisch ungeniert MĂŒll aus dem fahrendem Auto in die Landschaft streuten.
OK. Aus Ă€sthetischen GrĂŒnden nach wie vor verwerflich!!!
Die Aussage dahinter aber ist Materiall lÀsst sich in KreislÀufe einschliessen, und Wachstum tut plötzlich nicht mehr weh.
OK. Grips und gewaltiger Redesign von ÂŽALLEM` mĂŒsste gestemmt werden.

Also auch hier: Es ist ein technisches und nicht systemisches Problem.

Nichts von dem ErwÀhntem ist neu.
FĂŒrstliche Forste, Zuchtbullen, Quacksalber, Nanys gabÂŽs schon ewig.
Immerhin habenm wir in KiTas pÀdagogisch geschuttes Personal.
Aber ich weiss, was Du meinst. Vereinnahmung von ggf. SelbstverstÀndlichen.
Nur. Grossfamiliere FĂŒrsorge funktioniert nicht o. nicht ausreichend, wenn man/frau ÂŽda draussenÂŽ Brot verdienen muss.
Und aus bestimmten GrĂŒnden ist uns eine Sippenstruktur der Gesellschaft nicht genehm, denn da verliert das Staatliche gegen Private.

inwiefern? Was willst du regulieren, um den dem heutigen Geldsystem innewohnenden Wachstumszwang wegzuregulieren? Mal ganz abgesehen davon, dass regulieren immer nur die zweitbeste Wahl ist. Wegsteuern der Vermögen wĂŒrde vielleicht funktionieren, aber wie soll regulieren ein aus mathematischen GrĂŒnden instabiles System langfristig tragbar machen?

Eine Regulation wÀre z.B. ein Zinsverbot. Das was verschiedene religiöse Denker mit mehr oder weniger Erfolg gefordert haben. Aber was sollte dann einen Geldbesitzer dazu bringen, sein Geld herzugeben, um damit wirtschaften zu ermöglichen? Und wenn man einfach neues Geld druckt besteht die Gefahr, dass das vorhandene doch plötzlich wieder ausgegeben wird und so eine Inflation entsteht.

Ja, sicher. Leider ist der Mensch aber nicht selbstlos und gut, zumindest die meisten nicht. Und ĂŒberhaupt muss man sich das erst mal leisten können.

Was z.B. total nett und hilfreich klingt sind Mikrokredite in EntwicklungslĂ€ndern. Das machen Leute, die ethisch investieren wollen. Aber diese Kredite sind verzinst. Jetzt stell dir ein Dorf vor, das bisher in einer Ă€ußerst „primitiven“ Geschenkwirtschaft gelebt hat. Zumindest hatten alle dort zu essen, natĂŒrlich keine LuxusgegenstĂ€nde. Nun gibst du einer Frau einen Kredit, damit sie sich eine Kuh kaufen kann. Vorher gab es dort keine KĂŒhe, und jetzt hat die Frau Milch. Ja, aber sie muss den Kredit zurĂŒck zahlen, sie muss diese Milch also ihren Nachbarn verkaufen. Und diese mĂŒssen ihrerseits anfangen, Dinge zu verkaufen, um Milch kaufen zu können. Erstens hast du so eine funktionierende Subsistenzwirtschaft und eine funktionierende Dorfgemeinschaft zerstört. Außerdem hast du dem Dorf eigentlich nichts gegeben, sondern im Gegenteil, es muss dir etwas geben. Das arme Dorf muss dem Reichen Kreditgeber im Endeffekt etwas geben! Und jeder im Dorf ist plötzlich darauf angewiesen Geld zu verdienen, denn niemand, der etwas braucht wird dies mehr geschenkt bekommen, nur Geld kann ihm noch zu dem verhelfen, was er braucht. Und das wo das alles auf den ersten Blick nach echter Entwicklungshilfe aussah.

Das hĂ€tten wir gerne so, ist aber nicht möglich. Wenn du wachsend in etwas kreislaufĂ€hnlichem wirtschaften willst erhĂ€lst du eine Spirale, keinen Kreis. Es ist kein technisches Problem. Technik alleine wird unsere Probleme nicht lösen (helfen kann sie). Es gibt kein dauerhaft grĂŒnes Wachstum, das ist nur ein Wunschtraum.

1 „GefĂ€llt mir“

wĂŒrde ich gar nicht wollen. Durch Aufbau inteligenter KreislĂ€ufe z. B. und weglassen von Mumpitz auf sinnvolle, vertrĂ€gliche Masse reduzieren, liesse sich eine Menge erreichen.
in paar Jahrzehnen wird man/frau im AsteroidengĂŒrtel potenziell gefĂ€hrliche Brocken ÂŽabbauenÂŽ

„Wissenschaftler der NASA sprechen von einem auf die Erde niedergehenden „Fluss extraterrestrischen Materials“, der gerundet 100 Tonnen pro Tag betrĂ€gt.[8][9]“ [WiKi]

(und einiges davon kann einer/m Haare zu Berge stehen lassen)

Dann hast Du den Imput, der die heimischen Ressourcen schont.

weswegen hochtrabbende gemeinwohlökonomische TrÀume nur wenige tÀumen und umsetzten wollen. Oder?
Ich finde klasse, dass eine theoretische Auseinandersetztung darĂŒber stattfindet, denn das zeigt uns deutlich wie ÂŽschĂ€bigÂŽ unsere Situation ist, und dass sich lohnt ĂŒber Alternativen nachzudenken.

Als politische Agenda dagegen deutlich verfrĂŒht.
Was wie gesagt keinen davon abhalten kann ÂŽexperimentelle ZirkelÂŽ zu installieren, die praxisnahes Anschaungsmateriall liefern wĂŒrden.

Dein Scenario ist traurig aber vielfach unabwendbar, weil sie eben keinen ®edlen Wilden® mehr sind, und dann eben das kleinere Übel.
Man/frau muss lernen damit behutsam umzugehen - aber viele solche Gesellschaften gibt es nicht mehr.
Yanomamis haben das in die eigene Hand genommen (nicht nur. die techniche Ausstattung stammt vom wem?)
Du kannst freien PreriIndianern nachtrauern, die sich den Frust mit Feuerwasser aus der Seele brannten, und
 es wird als Gesellschaftsmodell allenfalls nur auf lokalen Ebene rekonstruirt werden.
Geht nicht anders, weil es kleine, mittelgrosse, aber eben lokale Gesellschaften waren.

Übrigens: ÂŽprĂ€-globalenÂŽ Handel trieben sie alle - auch ohne weisse HĂ€ndler.

Ebenfalls andere Beispiele sind: Lokalgeld in Faveles Brasiliens, die zum Stop des Wertabflusses aus diesen Ă€rmlichen Communitis fĂŒhrten,
Die Seilbahn in Lima, die plötzlich die Bewohner aus der Armut hob.
Lokale technische nicht global systemische Korrekturen.

Ich habe hier mal das Buch ÂŽDonut-ÖkonomieÂŽ vorgestellt. Das wĂŒrde mir als ÂŽRevolutionÂŽ genĂŒgen.

OK. Ich hatte noch eine RĂŒckdiskussion mit den Moderatoren und warte noch auf eine Antwort.
Wenn das ok kommt, können wir die öffentliche Diskussion starten.

Genau aus diesem Grund hat der Landesverband BW, mit RĂŒcksprache des BuVo, eine Mail an das Freiburger Institut fĂŒr Grundeinkommensstudien (FRIBIS) geschrieben mit folgendem Wortlaut.
https://www.fribis.uni-freiburg.de/

der Landesvorstand Baden-WĂŒrttemberg der Partei DEMOKRATIE IN BEWEGUNG verfolgt in dieser Krisenzeit mit großem Interesse die aktuelle Debatte um ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Aus allen Ecken und Enden des Landes werden Forderungen laut.

Unser Anliegen an Sie
Da Sie Direktor der Abteilung fĂŒr Wirtschaftspolitik und Ordnungstheorie an der UniversitĂ€t Freiburg und leitender GrĂŒndungsdirektor des Freiburger Institut fĂŒr Grundeinkommens Studien (FRIBIS) sind, möchten wir die Gelegenheit der Diskussionen um ein Bedingungsloses Grundeinkommen im Rahmen des “Post Coronikums” nutzen, Ihnen unser Modell eines Bedingungslosen Grundeinkommens vorzustellen.

Corona und BGE?
Das Fordern eines zeitlich befristeten BGEs in dieser schwierigen Zeit ist zwar nachvollziehbar, entspricht aus unserer Sicht jedoch nicht dem, was ein fortwĂ€hrendes BGE bewirken wĂŒrde. Somit stehen wir diesen Forderungen zwar nicht im Wege, sind aber an einer Debatte um die EinfĂŒhrung eines anhaltenden BGEs interessiert, bzw. sehen wir eine hohe Dringlichkeit diesbezĂŒglich.
Wir sehen diese Zeit der Corona-Pandemie als Weckruf an alle Gesellschaften, nicht nur national, ihr Verhalten untereinander und innerhalb derselben neu zu ĂŒberdenken.
Allenthalben wird das „neue“ solidarische Handeln der Gesellschaft propagiert, wobei dieses solidarische Handeln aber nur auf die RĂŒcksichtnahme der BĂŒrgerinnen untereinander beschrĂ€nkt bleibt. Dieser „SolidaritĂ€tsbegriff light“ kann uns alleine nicht in die Zukunft fĂŒhren.
Es sind alle Glieder einer Gesellschaft, BĂŒrger
innen, Wirtschaft und Staat aufgefordert solidarisch gegenĂŒber den anderen Teilen zu handeln. Handeln auf Augenhöhe, d.h. handeln unter Gleichen.
Ein BGE, unter gemeinwohlorientierten Aspekten gedacht und umgesetzt, könnte neue MaßstĂ€be fĂŒr solidarisches Handeln setzen.

BGE als Beginn einer verÀnderten Gesellschaftsordnung unter Gleichberechtigten!
Im vergangenen Jahr haben wir in unserer Partei ein BGE-Modell erarbeitet, das keine Transferleistung im Sinne einer sozialen, rein materiellen Grundsicherung darstellen soll.
Wir sehen in unserem Modell eine Wiederbelebung der gegenseitigen Solidarverpflichtung aller Gesellschaftsglieder. Dazu gehört auch, dass ein BGE interdisziplinÀr gedacht werden muss.
Aus diesem Grunde halten wir es fĂŒr wichtig, Ihnen unser Modell eines Bedingungslosen Grundeinkommens losgelöst von der calvinistischen Arbeitsethik vorzustellen. Unser BGE ist der Beginn einer verĂ€nderten Gesellschaftsordnung unter Gleichberechtigten. Wir wĂŒrden gerne unsere Vorstellung eines BGE mit Ihnen diskutieren und legen Wert auf Ihre Stellungnahme dazu.

Wie sieht unser Modell eines Bedingungslosen Grundeinkommens aus?
hier detailliert:

kurz zusammengefasst:
Unser BGE bietet die Möglichkeit der Anpassung an zukĂŒnftige Herausforderungen des Arbeitsmarktes. Es ist variabel in der Finanzierungsgestaltung. Es ist anpassungsfĂ€hig an verschiedene konjunkturelle Entwicklungen und Volkswirtschaften.
Wir haben den Auszahlungsbetrag nach dem PfĂ€ndungsfreibetrag (1.140 Euro, Stand bis Juni 2019) ausgerichtet, dieser wird regelmĂ€ĂŸig angepasst. ZusĂ€tzlich wird auch ein Grundbetrag in die Krankenkasse abgefĂŒhrt, um so das Gesundheitssystem auch fĂŒr jene zugĂ€nglich zu machen, die keine EinkĂŒnfte erzielen. Optionale Leistungen wie Mehrbedarfe fĂŒr Kranke, Behinderte, Schwangere etc. oder aufstockendes Wohngeld bleiben erhalten. Alle anderen direkten sozialen Transferleistungen wie Grundsicherung, Kindergeld, BAföG etc. werden durch das BGE ersetzt. Erhalten bleiben weiterhin das Arbeitslosengeld und die Rente fĂŒr jene, die in diese Kassen einzahlen.
Wie sehen die FinanzierungssÀulen aus?
Herangezogen werden:

  • eine Finanztransaktionssteuer,
  • eine Wertschöpfungsabgabe,
  • die Kapitalertragssteuer und Einkommensteuer.

Die Kapitalertragsteuer wird wieder zusammen mit der Einkommensteuer (wie es bis 2008 der Fall war) mit einem neuen Steuer-Stufenmodell erhoben.

  • Abschaffung des Ehegattensplittings und der SteuerfreibetrĂ€ge.
  • Wegfall direkter sozialer Transferleistungen
  • Zu guter Letzt wird die Finanzierung mit dem Keynes-Multiplikatorfaktor abgerundet.
  • Die Sozialversicherungen werden paritĂ€tisch bedient und wir verzichten auf die Beitragsbemessungsgrenzen.

Unser Modell wird nur 5% der Spitzenverdienerinnen mehr belasten, alle anderen werden entlastet. Mit der EinfĂŒhrung eines Stufenmodells der Einkommensteuer und der Einbeziehung der KapitalertrĂ€ge wird Steuergerechtigkeit eingefĂŒhrt. Es erfĂŒllt die Art. 14/15 des Grundgesetzes. Mit dem Finanzierungsmodell werden unter Anrechnung des BGE die BĂŒrgerinnen bis zum Medianeinkommen steuerfrei gestellt. Da Grundfreibetrag und Ehegattensplitting wegfallen, beteiligen sich alle an der Finanzierung des BGE. Ein Ausgleich der Geringverdienerinnen ist durch das ausreichend hoch gewĂ€hlte BGE gewĂ€hrleistet. Ein weiterer Erfolg dieser Reform ist die Abschaffung der stillen Progression, die heute bereits Arbeitnehmerinnen mit Medianeinkommen mit dem Spitzensteuersatz belastet.

Sie schreiben auf Ihrer Seite www.fribis.uni-freiburg.de „Die ergebnisorientierte Zusammenarbeit von Aktivisten, NGOs und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen will einen effektiven Beitrag leisten zur gesellschaftlichen Diskussion, zur Umsetzung und Auswertung praktischer Projekte und fĂŒr politische Entscheidungsfindungen zum BGE. Die Matrix ermöglicht einen intensivierten Transfer von der Wissenschaft in die gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen, wie auch umgekehrt von aktuellen gesellschaftlichen Impulsen in die wissenschaftliche Bearbeitung.“

HierfĂŒr sind wir gerne bereit ausfĂŒhrlicher Stellung zu nehmen, freuen uns ĂŒber Ihr Interesse und erwarten mit großer Spannung Ihre RĂŒckmeldung!

Vielleicht ist das der Beginn fĂŒr eine Diskussion mit der Öffentlichkeit.

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